Schifffahrtskaufmann/frau • Ausbildung und Beruf (2023)

Inhaltsübersicht
  • Schifffahrtskaufmann/-frau: Was ist das?
  • Was machst du als Schifffahrtskaufmann/-frau?
  • Wie wirst du Schifffahrtskaufmann/-frau?
  • Welche Voraussetzungen brauche ich?
  • Was verdienst du als Schifffahrtskaufmann/-frau?
  • Wie stehen deine Karrierechancen?
  • Speditionskaufmann/-frau

Schifffahrtskaufmann/-frau: Was ist das?

Schiffe transportieren jegliche Art von Gütern — und das rund um den Globus! Als Schifffahrtskaufmann/-frau bist du dafür verantwortlich, dass der Transport der Güter reibungslos abläuft. Außerdem sorgst du dafür, dass die Schiffe optimal ausgelastet sind.

In deiner 3-jährigen Ausbildung lernst du alles Wichtige zur Abfertigung der Schiffe und Ladungen sowie zu Güterprozessen. Auch kaufmännische Grundlagen werden dir beigebracht, sodass du zum Beispiel Aufträge berechnen kannst.

Dadurch, dass es ein kaufmännischer Beruf ist, sitzt du überwiegend im Büro. Trotzdem arbeitest du manchmal im Freien, wenn du z.B. das Entladen der Schiffe überprüfst.

Das Besondere an der Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann ist, dass du dich zwischen zwei Fachrichtungen entscheiden kannst:

  • Linienfahrt
  • Trampfahrt

Die Linienfahrt bezeichnet in diesem Fall den regelmäßigen Seeverkehr. Die Trampfahrt findet hingegen ohne festen Fahrplan oder feste Routen statt. Deswegen wird sie auch Bedarfsschifffahrt genannt.

Was genau dich in dem Beruf als Schifffahrtskaufmann/-frauerwartet, zeigen wir dir jetzt!

(Video) Schifffahrtskaufmann:frau - Ausbildungsberufe erklärt

Was machst du als Schifffahrtskaufmann/-frau?

Schifffahrtskaufleute steuern, planen und organisieren den Transport von Gütern über See. Wenn ein Schiff im Hafen ankommt, ist es deine Aufgabe, es abzufertigen. Beispielsweise reservierst duLiegeplätze, kümmerst dich um die Frachtdokumente oder überwachst die Ladevorgänge.

Schauen wir uns deine Aufgaben als Schifffahrtskaufmann mal genauer an:

  • 🛳️ Planen
    Du planst nicht nur den Einsatz von Schiffen und Ladungen, sondern auch die Reiseroute. Das alles sollte möglichst effizient sein, sodass die Schiffe voll beladen sind bzw. nicht einfach nur im Hafen liegen. Du überprüfst auch, ob für die nächste Fahrt genügend Personal an Bord und ausreichend Treibstoff vorhanden ist.
  • 🗣️ Verhandeln
    Ein regelmäßiger Kontakt zu Import- und Exportunternehmen sowie Speditionen ist wichtig. Denn so kannst du mit den Kunden und Auftraggebern über Verträge verhandeln.
  • 🚧 Schadensmeldungen
    Wurde die Ladung oder das Schiff beschädigt, erstellst du Schadensprotokolle und ermittelst die Ursachen. Zudem informierst du die Versicherung darüber.
  • 💶 Rechnungen
    Du prüfst eingehende Rechnungen und veranlasst Zahlungen. Außerdem berechnest du Aufträge und kalkulierst die entsprechenden Raten.

Weil du dich bereits in der Ausbildung auf einen Fachbereich spezialisierst, können deine Aufgaben später unterschiedlich sein. Im Linienverkehr fahren die Schiffe regelmäßige Routen nach festen Fahrplänen und steuern immer bestimmte Häfen an. Deswegen gehört es zu deinen Aufgaben:

  • die verschiedenen Frachttarife zu kennen,
  • die Kunden über mögliche Routen zu informieren,
  • die Kunden zu dem kombinierten Verkehr (z.B. Schifffahrt und Schienenverkehr) zuberaten und
  • Ladungspapiere und Dokumente vorzubereiten.

Entscheidest du dich jedoch für die Fachrichtung Trampfahrt, erwarten dich ungeplante Schiffsfahrten. Es gibt also keinen festen Fahrplan, weswegen du:

  • Frachtraten je nach Zielgebiet aushandelst und darauf achtest, dass der Vertrag erfüllt wird,
  • dich um die Befrachtung kümmerst, sodass die Schiffe bestmöglich ausgelastet sind und
  • Ladeaufträge beschaffst, indem du mit Kunden verhandelst.

Als Schifffahrtskauffrau arbeitest du nicht nur im Büro am Computer, sondern auch im Freien, wenn du z. B. Container überprüfst. Je nach Fachrichtung kannst du für Linienreedereien, Trampreedereien, Linienagenten oder Schiffs- und Befrachtungsmakler arbeiten.

Schifffahrtskaufleute arbeiten überwiegend im Schichtdienst. Denn du bist in der Logistikbranche tätig und der internationale Handel schläft nie. Das bedeutet, dass du auch mal nachts oder am Wochenende arbeiten musst.

3 Gründe für die Schifffahrtskaufmann/-frau Ausbildung

✅ Internationale Kontakte: Durch deinen regelmäßigen Kontakt zu Import- und Exportfirmen hast du die Möglichkeit, internationale Beziehungen herzustellen. So kannst du später auch im Ausland arbeiten.
✅ Weiterbildungsmöglichkeiten
: Nach deiner Ausbildung warten verschiedene Weiterbildungen auf dich. Du kannst z. B. zum Fachkaufmann für Außenwirtschaft aufsteigen.
✅ Verantwortung:
Als Schifffahrtskaufmann bist du dafür verantwortlich, dass der Transport von jeglichen Gütern reibungslos abläuft. Dazu zählen beispielsweise auch Lebensmittel. Du übernimmst also eine große Verantwortung!

(Video) Schifffahrtskaufleute | Ausbildung | Beruf

Wie wirst du Schifffahrtskaufmann/-frau?

Um Schifffahrtskaufmann zu werden, musst du eine 3-jährige duale Ausbildung machen. Dieabsolvierst du zum Teil in einer Berufsschule, aber auch in einem Betrieb. Dort hast du die Möglichkeit, die gelernte Theorie direkt in die Praxis umzusetzen. Der Unterricht in der Berufsschule findet immer an bestimmten Tagen pro Woche oder in Blockform statt.

Bereits am Anfang der Ausbildung entscheidest du, ob du dich auf die Linienfahrt oder Trampfahrt spezialisieren möchtest. Vor dem Ende es zweiten Ausbildungsjahres absolvierst du eine Zwischenprüfung. Nach dem dritten Lehrjahr sowie der bestandenen Abschlussprüfung kannst du dich dann staatlich anerkannte/r Schifffahrtskaufmann/-frau nennen.

Hier siehst du Inhalte, die während deiner Schifffahrtskaufmann Ausbildung auf dem Lehrplan stehen könnten:

  • Schifffahrtswege
  • Abfertigung der Schiffe und Ladungen
  • Kaufmännische Grundlagen
  • Marktanalyse des Transportmarktes
  • Schiffstypen
  • Fachenglisch
  • Güterprozesse abwickeln
  • Versicherungswesen

♻️ Nachhaltigkeit als Schifffahrtskaufmann/-frau

Das Thema Umweltschutz spielt nicht nur in deinem Berufsalltag, sondern auch in deiner Ausbildung eine große Rolle. Deswegen planst du deine Routen möglichst ressourcenschonend und achtest darauf, dass die Schiffe ausgelastet sind. Wie du das gesamte Potenzial optimal nutzt, lernst du während deiner dualen Ausbildung.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Um Schifffahrtskaufmann/-frau zu werden, brauchst du meistens ein Fachabitur. Rechtlich ist jedoch kein Schulabschluss vorgeschrieben. Somit kann es zu Unterschieden zwischen den Betrieben kommen.

Planungs- und Organisationstalent ist dabei für deine Arbeit die wichtigste Voraussetzung, denn viele Menschen müssen sich auf dich verlassen können. Du solltest auch kontaktfreudig sein, da du mit verschiedenen Menschen und Unternehmen arbeitest. Außerdem helfen dir folgende Charaktereigenschaften im Berufsalltag:

  • Durchsetzungsvermögen
  • Analytische Fähigkeiten
  • Sorgfalt
  • Genauigkeit
  • Eigenverantwortung
  • Flexibilität

Als angehender Schifffahrtskaufmann musst du nicht Klassenbester sein. Wichtiger ist, dass dir dieseSchulfächerSpaß machen:

  • Mathematik
  • Geografie / Erdkunde
  • Englisch

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(Video) Was macht eigentlich eine Schifffahrtskauffrau?

Was verdienst du als Schifffahrtskaufmann/-frau?

Während deiner dualen Ausbildung wirst du meistens nach der Tarifvergütung des Transport- und Verkehrsgewerbes bezahlt. Jedoch kann es bei der Vergütung zu Unterschieden zwischen den Bundesländern kommen. Außerdem ist nicht jedes Unternehmen an den Tarifvertrag gebunden, weshalb dein Gehalt auch etwas niedriger sein kann.

Im ersten Lehrjahr kannst du also mit einem Verdienst von ca. 620€ brutto im Monat rechnen. Während des zweiten Jahres liegt dein Schifffahrtskauffrau Gehalt schon bei 730 € und im dritten Ausbildungsjahr kannst du dich über 835 € brutto pro Monat freuen.

Hast du deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, steigst du mit einem Verdienst von 1.950 € brutto im Monat ins Berufsleben ein. Mit mehr Berufserfahrung oder Weiterbildungen kannst du später natürlich mit einem noch höheren Gehalt rechnen. Das durchschnittliche Schifffahrtskaufmann Gehalt liegt nämlich bei 3.000 € pro Monat.

Übrigens: Durch deine Schichtarbeit arbeitest du öfters an Wochenenden, Nachts oder an Feiertagen. Dafür bekommst du jedoch auch angemessene Schichtzulagen, also mehr Gehalt.

Wie stehen deine Karrierechancen?

Deine Zukunftsaussichten als Schifffahrtskaufmann/-frau sind gut! Denn du hast einige Möglichkeiten, dich mithilfe von Lehrgängen, Seminaren oder Kursen zu spezialisieren. Beispielsweise in den Bereichen:

  • Verkaufstraining
  • Lager- und Transporttechnik
  • Elektronische Datenverarbeitung im Verkehrs- und Speditionswesen

Nach ein paar Jahren Berufserfahrung und mit einem guten Netzwerk kannst du dich sogar selbstständig machen! Das geht beispielsweise als technischer Einkäufer oder Vertriebsberater.

Neben diesen Spezialisierungen kannst du dich auch durch verschiedene Weiterbildungen entwickeln und die Karriereleiter hochsteigen:

Betriebswirt für Logistik
(1 – 2 Jahre)

Als Betriebswirt für Logistik beschaffst du relevante Zahlen, Analysen und Berichte und bereitest diese auf. Außerdem kannst du Führungsaufgaben übernehmen.
Fachkaufmann Außenwirtschaft
(4 Monate)
Mit der Weiterbildung zum Fachwirt für Außenwirtschaft kannst du Führungsaufgaben zur Planung und Abwicklung von Auslandsgeschäften übernehmen.
Schiffs-, Reedereimanagement und Hafenwirtschaft Studium
(3–4 Jahre)
Nach dem erfolgreichen Abschluss kannst du in der Betriebsorganisation und Planung arbeiten. Außerdem hast du die Möglichkeit, in das Management oder die Unternehmensführung einzusteigen.

Schifffahrtskaufmann/-frau Ausbildung – Steckbrief

  • Aufgaben: Steuerung, Planung und Organisation des Transports von Gütern über See
  • Benötigter Schulabschluss: Fachabitur
  • Ausbildung Dauer & Weg: Duale Ausbildung, 3 Jahre
  • Voraussetzungen: Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit, Analytische Fähigkeiten
  • Gehalt: 1. Lehrjahr: 620 €, 2. Lehrjahr: 732 €, 3. Lehrjahr: 837 €, als Berufseinsteiger ca. 1.950 €
(Video) Dein AZUBI-JOB in 90 Sekunden: Schifffahrtskaufmann (m/w/d)

Speditionskaufmann/-frau

Wie die Schifffahrtskaufmann/-frau Ausbildung aussieht, weißt du jetzt. Du interessierst dich für den Transport von Gütern, aber möchtest nicht nur mit Schiffen arbeiten? In diesem Beitrag erfährst du, was dich in dem Beruf Speditionskaufmann/-frau erwartet.

(Video) Ausbildung zum Schifffahrtskaufmann 🚢 – Hamburg Süd

FAQs

Was macht man als schifffahrtskaufmann? ›

Schifffahrtskaufleute ...

...planen den Einsatz von Schiffen und Ladungen, führen gemeinsam mit Reeder, Schiffsleitung und Schiffsmakler die Abfertigung der Schiffe und Ladungen durch.

Wie wird man Schiffsmakler? ›

Bei dem Schifffahrtskaufmann handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf der Logistik. Die Ausbildung erfolgt bei einer Reederei, bei Seehafenspeditionen, Schiffsmaklern oder auch bei so genannten Linienagenten und erstreckt sich über einen Zeitraum von 3 Jahren.

Was macht man als Eurokaufmann? ›

Was macht man in diesem Beruf? Eurokaufleute bearbeiten kaufmännische Vorgänge, die im internationalen Geschäftsverkehr anfallen. Sie führen die fremdsprachige Korrespondenz, übersetzen deutsche und fremdsprachige Schriftstücke und erstellen selbstständig Unterlagen in einer oder mehreren Fremdsprache(n).

Was ist ein Shipbroker? ›

Als Schiffsmakler wird ein Unternehmen bezeichnet, das sich primär mit der Befrachtung, dem Schiffsan- und -verkauf und der Klarierung (Schiffsabfertigung) beschäftigt.

Wer arbeitet auf einem Schiff? ›

Eine Schiffsbesatzung (auch Bemannung) ist die Gesamtheit aller Seeleute auf einem Boot oder Schiff. Zur Besatzung zählen der Kapitän, die nautischen Offiziere und technischen Offiziere sowie – je nach Fahrzeug – andere Mitarbeiter wie Decks-, Maschinen- und Service-Personal.

Wer entwirft Schiffe? ›

Ingenieur Schiffbau und Meerestechnik / Ingenieurin Schiffbau und Meerestechnik – Ein Ingenieur Schiffbau und Meerestechnik entwirft und konstruiert zum Beispiel Seeschiffe oder Flussschiffe oder meerestechnische Konstruktionen an Land.

Ist Lichttechniker ein Beruf? ›

Lichttechniker/-in ist kein klassischer Ausbildungsberuf. Ihr müsst eine Ausbildung als Mediengestalter/in Bild und Ton oder im Bereich der Veranstaltungstechnik absolvieren.

Was ist ein Europasekretär? ›

AusbildungEuropasekretär / Europasekretärin. Europasekretäre sind Bürofachkräfte, die neben organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten auch über Grundkenntnisse des deutschen und europäischen Rechts verfügen und über die englische Sprache hinaus noch zwei weitere Sprachen sprechen können.

Was ist ein Europakaufmann? ›

Beschreibung. Die Zusatzqualifikation Europakaufleute ist eine Weiterbildungsmaßnahme für Auszubildende in kaufmännisch-verwaltenden Ausbildungsberufen. Die Teilnehmer sollen lernen, unter Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen, ausländische Märkte zu erschließen.

Was verdient ein Shipbroker? ›

Gehälter für Shipbroker
JobtitelGehalt
Gehälter für Shipbroker - 2 Gehaltsangabe(n)89.953 £/Jahr
Gehälter für Shipbroker - 2 Gehaltsangabe(n)30.863 £/Jahr
Gehälter für Shipbroker - 1 Gehaltsangabe(n)48.573 £/Jahr
Gehälter für Shipbroker - 1 Gehaltsangabe(n)68.884 £/Jahr
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Was macht ein Schiffsmakler? ›

Schiffsmakler/innen vermitteln als Handels- oder Befrachtungsmakler/innen Frachtverträge, d.h., sie bringen Anbieter von Schiffsladeraum mit Unternehmen zusammen, die Fracht auf Schiffen transportieren wollen.

Wie wird man Reeder? ›

So ist es in Deutschland auch gesetzlich definiert in Paragraph 476 des Handelsgesetzbuchs: „Reeder ist der Eigentümer eines von ihm zum Erwerb durch Seefahrt betriebenen Schiffes“. Aus dem Unternehmer wird ein Reeder, wenn er einen Anteil an einem Schiff besitzt.

Welche Berufe gibt es im Hafen? ›

Berufe rund um das Schiff und die Schifffahrt
  • Binnenschiffer/in.
  • Binnenschifffahrtskapitän/in.
  • Bootsbauer/in.
  • Fachkraft - Hafenlogistik.
  • Fischwirt/in.
  • Hafenschiffer/in.
  • Schifffahrtskaufmann/-frau.
  • Schiffsmechaniker/in.

Wie viel verdient man auf dem Schiff? ›

Das Einstiegsgehalt als nautischer oder technischer Offizier am Bord liegt bei circa 2.400 Euro. Das Gehalt steigt mit der Berufserfahrung. Nach fünf Jahren Dienst sind es durchschnittlich 2.700 Euro im Monat. Ein Offizier erhält in Abhängigkeit zum Tarifvertrag ein Basisgehalt von 3.100 Euro plus Zuschläge.

Wie viel verdient man auf der Mein Schiff? ›

Demnach verdienen Kapitän*innen auf Schiffen mit einer Bruttoraumzahl (BRZ) von mehr als 3500 BRZ etwa 7.102 EUR im Monat, während Kapitän*innen auf Schiffen bis 3500 BRZ nur 6.597 EUR im Monat verdienen.

Wie kann man Schiffskapitän werden? ›

Wer Kapitän werden möchte, muss zunächst ein Nautik-Studium absolvieren und daran anschließend Praxiserfahrung sammeln, um schließlich die Befähigungszeugnisse zum Ersten Offizier zu erhalten. Erst dann ist es möglich, zum Kapitän ernannt zu werden. Die Ernennung erfolgt durch die Reedereien.

Was ist das größte Schiff auf der ganzen Welt? ›

Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt ist neuerdings die Wonder of the Seas der US-Reederei Royal Caribbean. Das Schiff ist seit Frühjahr 2022 mit Passagieren unterwegs.

Was war das schlimmste Schiffsunglück der Welt? ›

Die Versenkungen der Wilhelm Gustloff, der Goya, der Steuben und der Cap Arcona gegen Ende des Zweiten Weltkriegs werden häufig als die verlustreichsten Schiffsuntergänge der Weltgeschichte bezeichnet – der Untergang der Wilhelm Gustloff als größte Schiffskatastrophe der Geschichte.

Was macht ein Klarierungsagent? ›

Sie übernehmen und erledigen alle Angelegenheiten der Schiffe und der Ladung bei Ankunft / Abfahrt gegenüber den Hafenbehörden, Ämtern oder dem Zoll.

Was ist ein Klarierungsagent? ›

Klarieren ist ein typisch seemännischer Ausdruck und bedeutet so viel wie „klarmachen“ . Der Klarierungsagent (port agent) ist normalerweise der erste, der im Hafen nach Einlaufen des Schiffes an Bord geht, und der letzte, der von Bord geht, wenn das Schiff den Hafen verlässt.

Was macht man bei einer Reederei? ›

Als Reederei wird im allgemeinen Sprachgebrauch ein Schifffahrtsunternehmen bezeichnet, das in der Seeschifffahrt oder in der Binnenschifffahrt tätig ist. Ein Reeder ist dementsprechend der Inhaber eines solchen Unternehmens. Der Geschäftszweck von Reedereien besteht im Transport von Gütern und Personen per Schiff.

Woher kommt der Begriff Reederei? ›

Der Begriff Reederei geht auf die Reede zurück. Gemeint ist damit ein Ankerplatz aber auch ein Platz, an dem Schiffe ausgerüstet werden. Bis heute spricht man davon, dass ein Schiff „auf Reede geht“, wenn es auf die Einfahrt in einen Hafen oder die Durchfahrt durch einen Kanal oder eine Schleuse wartet.

Wie viel verdienen Schiffskapitäne? ›

Als Kapitän*in eines Kreuzfahrtdampfers hast du bereits ein hohes Einstiegsgehalt von 6000 bis 7000 Euro monatlich, Tendenz steigend. Denn dein Gehalt steigt mit den Dienstjahren und du bekommst zusätzlich noch eine Menge weitere Zuschläge, wie beispielsweise für Sonn- und Feiertage, Nachtarbeit, Überstunden, ein 13.

Wer ist der Besitzer von Aida? ›

Eigentümer der Schiffe ist Costa Crociere, das Südeuropa-Tochterunternehmen der Carnival Corporation & plc mit Sitz in Genua.

Was ist die größte Reederei der Welt? ›

Die Mediterranean Shipping Company (MSC) verfügte am 14. April 2023 über 746 Schiffe und war somit, nach Anzahl der Schiffe, die größte Container-Reederei der Welt. Die dänische Reederei APM-Maersk und die CMA CGM Group folgten an zweiter und dritter Stelle mit jeweils 691 und 607 Schiffen.

Wann muss man Einklarieren? ›

Im besuchten Ausland ist als erstes ein Zollhafen anzulaufen. Dort muss einklariert werden. Bis zur Einklarierung wird Flagge Q geführt ("An Bord ist alles gesund und ich bitte um freie Verkehrserlaubnis.").

Was hat ein Schiffsführer unter dem Begriff Klarieren zu verstehen? ›

Was hat ein Schiffsführer unter dem Begriff "Klarieren" zu verstehen? Einsatbereit machen von zum Beislpiel Anker, Tauwerk, Ausrüstung usw.

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Author: Mrs. Angelic Larkin

Last Updated: 28/05/2023

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